Klamm

Neumond

Klamm
Erinnerung.
Ein schrei in der nacht.
Dann stille, nur das rauschende feuer...
Nicht mehr lautlos.
Die alte leere.
Die stille im geist.
Als ob nichts wäre -
Die endlich frieden verheißt!
Heilsame leere!
Nur stille im geist.
Als ob nichts wäre -
Doch das gespinst zerreißt.
Kein licht!
Ich sehe kein licht!
Doch ich sehe.
Sehe, dass alles zusammenbricht.
Sehe junge kraft, die verlischt.
Ich blicke in mein angesicht,
Aber ich wollt, ich säh' mich nicht.
Der geist bäumt sich auf.
In einer mondlosen nacht beginnt
Ein neuer lauf,
Der alten zorn entfacht.
Der letzte tropfen von lethe verrinnt -
Der wahnsee erwacht.
Ich wünsche mir von reiner leere umgeben zu sein,
Muss mich dennoch panisch aus ihr hinauswinden.
Die nacht erhellt kein licht, kein himmelsschein.
Ein lohes feuer ließ meine weitsicht erblinden.
Neue flammen drohen sich in mir auszubreiten,
Die danach lechzen, dass fleisch zu asche vergeht.
Ich spüre wieder jegliche kontrolle entgleiten.
Sol ruft mich an, doch es ist zu spät.
Ich suche wärme in dieser kalten nacht.
Der wahnsee ist erwacht!
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